Kontrolle

Kontrolle

Wir arbeiten mit höchster Sorgfalt.
Das belegen regelmäßige Fremd- und Eigenüberwachungen.

Nachstehend erhalten Sie einen Überblick zu unserem umfangreichen Untersuchungsprogramm am Standort Ihlenberg.

Grundwassermonitoring

Am Standort der Deponie Ihlenberg wird seit 1981 fortlaufend ein umfassendes Messprogramm zur Überwachung der Grundwasserqualität, ein sogenanntes Grundwasser-Monitoring, betrieben. Hierbei werden an über 40 Grundwassermessstellen in unterschiedlicher Tiefenlage alle drei bis zwölf Monate Proben entnommen. Die dabei ermittelten Messdaten werden regelmäßig detailliert ausgewertet und es wird in enger Abstimmung mit den Überwachungsbehörden bei Überschreitung von sogenannten Auslöseschwellen die weitere Vorgehensweise festgelegt.

So dient das Grundwassermonitoringprogramm nicht nur dem Nachweis des ordnungsgemäßen Betriebs, sondern stellt auch ein Vorsorgeprogramm, also eine Art Frühwarnsystem, dar. Schon geringe Auffälligkeiten werden registriert, bewertet und lösen weitere Untersuchungen zur Klärung der jeweiligen Ursache aus. Das Grundwassermonitoring ist dabei in eine Vielzahl anderer messtechnischer Überwachungsprogramme wie zum Beispiel für die Luft und die Oberflächengewässer eingebunden.

Hiermit informieren wir Sie in allgemeinverständlicher Zusammenfassung über den Endbericht "Grundwassermonitoring 2014" mit den wesentlichen Grundwassermessdaten der Jahre 2007 - 2014: ENDBERICHT

Rastermessungen zu Geruchsimmissionen

Als Eigentümer und Betreiber der Deponie Ihlenberg sahen und sehen wir uns in der Pflicht, die Einwirkung der Gerüche, die unsere technischen Anlagen verursachen, auf die benachbarten Anwohner zu kontrollieren. Zum Zweck der Eigenüberwachung haben wir daher im Zeitraum vom 17.01. 2014 - 16.01.2015 messen lassen, wie hoch die tatsächlichen Immissionswerte sind, die durch Gerüche aus unseren Anlagen hervorgerufen werden.

Mit der Projektdurchführung haben wir die Odournet GmbH beauftragt. Mit über 30 Jahren Erfahrung sind die Odournet Experten weltweit als Berater in allen Geruchsfragen tätig. Odournet ist mit allen in Deutschland und Europa gebräuchlichen Verfahren zur Beurteilung der Geruchsimmissionen und deren praktische Umsetzung vertraut.
Die Auswirkungen von Gerüchen unserer industriellen Anlage zu bestimmen und entsprechend zu bewerten war ein komplexer Prozess, bei dem wir eine Reihe von Faktoren berücksichtigen mussten.
Dazu gehörten: Häufigkeit und Dauer des Auftretens von Geruchsimmissionen sowie Intensität und hedonische Wirkung des Geruchs als auch die relevanten Klimabedingungen.

Durch Rasterbegehungen nach den Vorgaben der anerkannten technischen Regeln der Richtlinie VDI 3940 Blatt 1 [2] und der Geruchsimmissionsrichtlinie (GIRL) wurde die Geruchsbelastung im Bereich der Wohnbebauung Selmsdorf und Schönberg untersucht.
Die Ergebnisse der Untersuchung sind im „Kurzbericht zur Rasterbegehung IAG mbH“ zusammengefasst. Demzufolge ist davon auszugehen, dass in den Wohngebieten, die den Anlagen der IAG mbH nächstgelegen sind, keine erhebliche Geruchsbelästigung vorliegt. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass durch die seitens der IAG mbH getroffenen Maßnahmen zur Geruchsminimierung eine deutliche Verbesserung der Geruchs-Immissionssituation für die umliegende Wohnbebauung erzielt werden konnte.

Biomonitoring

Unser Biomonitoring ist ein fester Bestandteil des arbeitsmedizinischen Vorsorgekonzeptes am Standort Ihlenberg. Das Biomonitoring dient zur Früherkennung von möglichen Belastungen mit Gefahrstoffen in den jeweiligen Arbeitsbereichen.

Unsere MitarbeiterInnen werden durch technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen vor der Aufnahme von Gefahrstoffen geschützt. Die Reduzierung und Vermeidung von Staub sowie der Einsatz der persönlichen Schutzausrüstung zum Schutz gegen Staub ist dabei ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeitssicherheit. Hierfür haben wir z. B. folgende Vorkehrungsmaßnahmen getroffen:

  • Einsatz staubarmer Anlagentechnik
  • tägliche Straßenreinigung aller Bewirtschaftungswege mit unserer betriebseigenen Straßenkehrmaschine
  • Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem gesamten Betriebsgelände
  • Einsatz von Filterkabinen in Baufahrzeugen.

Darüber hinaus sind die MitarbeiterInnen unterwiesen, wichtige hygienische Verhaltensregeln konsequent zu beachten:

  • Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung / Schutzkleidung / Atemschutz
  • Sauberhaltung und zeitgerechter Wechsel der Arbeitskleidung
  • Einhaltung der Schwarz-Weiß-Trennung in den Umkleiden
  • Tragen von ÜBERKLEIDUNG während der Essenspausen
Annahmekontrolle

Der gesamte Entsorgungsvorgang unterliegt auf der Grundlage gesetzlicher Vorschriften und behördlicher Auflagen einem komplexen Kontrollsystem: 

  • Vorabkontrolle
  • Kontrolle durch den Abfallerzeuger
  • Kontrolle bei der Anlieferung / Verbleibskontrolle
  • Analytische Kontrolle des Abfalls durch die IAG
Setzungsmessungen

Zur Beurteilung des Setzungsverhaltens der Deponie werden jährlich Kontrollmessungen und Bewertungen der Ergebnisse durch externe Ingenieurbüros vorgenommen. Zum einen wird das Höhenprofil der Oberfläche kontrolliert und zum anderen werden in ausgewählten Sickerwassersammelleitungen verschiedene Verfahren angewandt, um die Setzungen an der Deponiebasis bewerten zu können.

Standsicherheitsbetrachtungen

Zur Beurteilung und Gewährleistung der Standsicherheit des aktiven Deponieabschnittes werden regelmäßige Standsicherheitsgutachten erstellt. Zur Gewährleistung der geforderten Standards erfolgt zusätzlich eine baubegleitende Betreuung und Überwachung.

Dichtungskontrollsystem

Eine Teilkomponente der Multifunktionalen Abdichtung ist das Dichtungskontrollsystem (DKS). Dieses dient der Erkennung von Undichtigkeiten in der  Kunststoffdichtungsbahn. Mithilfe des DKS können Leckagen bis auf sehr geringe Toleranzen punktgenau bestimmt werden. Um Anomalien frühzeitig zu erkennen, werden regelmäßig Kontrollmessungen durchgeführt, die anschließend durch eine Fachfirma ausgewertet werden.

Bodenuntersuchungen

Die IAG veranlasste und veranlasst wiederkehrend Untersuchungen des Bodens im Umfeld der Deponie, um mögliche Veränderungen der Bodenqualität zu erkennen. Bei der letzten Untersuchung im Jahr 2015 wurde an insgesamt 28 Teilflächen von jeweils ca. 1 ha der Oberboden im Umfeld zur Deponie untersucht. Die Teilflächen umfassten von der Lage her, soweit möglich, die 1994 und 2004 bereits untersuchten Probenahmepunkte. Der Untersuchungsumfang richtete sich sowohl nach den Parametern der Bundes-Bodenschutzverordnung (BBodSchV) sowie nach den vorliegenden Altdaten von 1994 und 2004. Die untersuchten Parameter wurden gutachterlich, u. a. vor dem Hintergrund der Prüf-, Vorsorge- und Maßnahmewerte für die Wirkungspfade Boden-Nutzpflanze, Boden-Grundwasser und Boden-Mensch, bewertet. Dabei wurde keine Verschlechterung der Bodenqualität, die auf den Betrieb der Deponie Ihlenberg zurückzuführen ist, festgestellt.

Oberflächenwasserkontrollen

Unbelastetes Niederschlagswasser von den in Betrieb befindlichen Deponieabschnitten (z. B. von Folienflächen, Straßenflächen, Dachflächen) wird gefasst, in Regenrückhaltebecken (RHB) gesammelt und mittels Leichtstoffabscheidung und Sedimentation nach entsprechender Verweilzeit unter kontinuierlicher, automatischer messtechnischer Überwachung in die Vorfluter abgeleitet. Sowohl die Regenrückhaltebecken als auch die Einleitstellen ohne Regenrückhaltebecken und natürlich die Vorfluter, in die eine Ableitung des Oberflächenwassers erfolgt, werden regelmäßig beprobt und kontrolliert. Die Überwachung des gereinigten Sickerwassers sowie des geklärten Abwassers erfolgt auf Rechtsgrundlage von Wasserrechtlichen Erlaubnissen (WE), des Abwasserabgabengesetzes (AbwAG) sowie der Selbstüberwachungsverordnung (SÜVO). Die Überwachung der RHB sowie aller direkten Einleitstellen erfolgt gemäß der 9. Nachträglichen Anordnung (9. NAO) des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt sowie Wasserrechtlicher Erlaubnisse der Unteren Wasserbehörde.

Vermessung

Dank neuester Technik und entsprechend qualifizierten Mitarbeitern erfolgt die Dokumentation der laufenden Verbringung sowie die Dokumentation der Baumaßnahmen auf dem Gelände der IAG vom Aufmaß bis zur Zeichenerstellung in Eigenleistung. Für die Vermessung im Gelände stehen unter anderem GPS-Rover, Tachymeter sowie eine Vermessungsdrohne zur Verfügung. Die Auswertung erfolgt mittels leistungsstarker Hard- und Software.
Unter Anderem stehen zwei Kettendozer zur Verfügung, die die Vorgaben der Planung GPS-gesteuert umsetzen können.

Sicherheit auf hohem Niveau.

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