Nachhaltigkeits- und Umweltziele
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Unsere Nachhaltigkeits- und Umweltziele

Wir haben uns folgende Schwerpunkte gesetzt:

Nachhaltigkeit bedeutet für die MitarbeiterInnen und Führungskräfte der IAG, in den Bereichen Gesellschaft (Soziales) sowie Umwelt und Wirtschaft auch gegenüber zukünftigen Generationen verantwortungsvoll zu handeln.

Gesellschafter / Eigentümer / Strategie und Prozessmanagement

Nachhaltige Unternehmensausrichtung

Der mittelbare Gesellschafter des Unternehmens ist das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Wirtschaftsministerium. Weitere Mitglieder im Aufsichtsrat der IAG sind Vertreter aus dem Finanz- und Umweltministerium sowie die Landrätin des Standortlandkreises Nordwestmecklenburg. Der Gesellschafter fördert und unterstützt die nachhaltige Unternehmensausrichtung.

Die strategische Ausrichtung der IAG ist eine nachhaltige. Ein effektives Risikomanagementsystem beinhaltet auch eine wirksame Prozessüberwachung, ein Risiko-Controlling und ausreichende Frühwarnsysteme.

Wir stellen sicher, die hohen, vom Gesetzgeber formulierten Standards, für die Errichtung, den Betrieb und die Nachsorge einer Deponie einzuhalten.

Gesellschaft / Soziales

Nachhaltige Entsorgungssicherheit

Die IAG erfüllt als wirtschaftlich organisiertes, mittelständisches Unternehmen der Abfall- und Ressourcenwirtschaft einen wesentlichen Beitrag zur Entsorgungssicherheit im Heimatbundesland Mecklenburg-Vorpommern und den anderen norddeutschen Bundesländern.

Die IAG ist Arbeitgeber für 130 Menschen und ein im Markt etabliertes und anerkanntes Unternehmen, das transparent und verantwortungsvoll, den hohen ökologischen Ansprüchen verbunden mit den ökonomischen Notwendigkeiten im alltäglichen Tun gerecht wird. Die Gesellschafter, Kunden, Lieferanten und MitarbeiterInnen der IAG schätzen die Zuverlässigkeit, ökonomische Stabilität und lückenlose Nachvollziehbarkeit aller am Standort getroffenen Entscheidungen.

Im Unternehmensleitbild haben die MitarbeiterInnen der IAG gemeinsam erarbeitet und festgeschrieben, dass die Behandlungs- und Entsorgungsanlagen auf höchstmöglichem Standard betrieben werden.

Die gesamte Belegschaft fühlt sich dem Wohl der Allgemeinheit verpflichtet. In der Abfallentsorgung sieht die Belegschaft eine gesellschaftliche Aufgabe. Alle Menschen verursachen die Entstehung von Abfall. Wir suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit und nehmen die Anliegen unserer Nachbarn ernst.

Den bei der IAG handelnden Menschen sind die Risiken im Umgang mit gefährlichen Abfällen bewusst. Die Minimierung dieser Risiken für die Belegschaft und die Umwelt haben höchste Priorität. So werden im Bereich des Gesundheits- und Arbeitsschutzes für jedes Aufgabenfeld geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz aller MitarbeiterInnen getroffen, welche mit einer umfassenden persönlichen Schutzausrüstung ergänzt werden.

Regelmäßige Überprüfungen und dabei durchgeführte Messungen belegen die hohe Schutzwirkung.

Die MitarbeiterInnen nutzen die umfangreichen Gelegenheiten, im Rahmen von internen Personalentwicklungsprogrammen und externen Weiterbildungen sowieSchulungen, die jeweils eigene fachliche und persönliche Kompetenz zu stärken und zu erweitern. Motivierte und gut ausgebildete MitarbeiterInnen leisten den entscheidenden Beitrag für die langfristige Weiterentwicklung der Standortaktivitäten in der IAG.

Die Rechte der ArbeitnehmerInnen haben in der IAG einen hohen Stellenwert. Geschäftsführung und Betriebsrat prüfen regelmäßig gemeinsam, wie das soziale Umfeld der IAG weiter verbessert werden kann. Die Einrichtung von Gesundheitszirkeln oder einer Betriebssportgruppe, eine gesundheitsfördernde eigene (öffentliche) Betriebskantine, Prämien für die Mitwirkung im betrieblichen Vorschlagswesen, familienfreundliche Arbeits- und Gleitzeiten und die Unterstützung bei der Organisation der Elternzeit sind beispielhafte Ergebnisse aus den konstruktiven Vereinbarungen mit dem Betriebsrat der IAG.

Vorsorge gegenüber heutigen und zukünftigen Generationen

Rekultivierung und Nachsorge

Für die zukünftige Finanzierung  der Rekultivierung und Nachsorge, bilden wir ausreichende Rückstellungen. Durch diese Vorsorge stehen den derzeitigen bilanziellen Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge auch ausreichende finanzielle Mittel bis zum kalkulierten Nachsorgeende 2090 gegenüber.

Alle aus den Geschäftsbereichen resultierenden Rekultivierungs- und Nachsorgeverpflichtungen werden verantwortungsvoll erwirtschaftet. Dabei ist die IAG kein Zuwendungsempfänger, z.B.über Gebühren, sondern tätigt alle Investitionen und Aufwendungen aus eigenen finanziellen Einnahmen. Heutige und nachfolgende Generationen tragendaran keine Lasten. Die Einnahmen werden im Entsorgungsmarkt erwirtschaftet.

Durch die Entwicklung und Fortschreibung verschiedener Nachnutzungsmodelle soll sichergestellt werden, dass die Deponie auch nach der aktiven Ablagerungsphase einen gesellschaftlichen Beitrag leisten kann. Möglich wird dieses z. B. durch eine energetische Nutzung der vorhandenen Flächen durch Photovoltaik- und Energiespeicheranlagen, wobei auch kulturelle Nachnutzungsmöglichkeiten bei der Planung berücksichtigt werden.

Umwelt / Umgang mit Ressourcen

Nachhaltige Ressourcenschonung

Der auf den Deponiekörper auftreffende Niederschlag, fällt nach einiger Verweilzeit in der Deponie als Sickerwasser an. Das Sickerwasser wird in der IAG aufwendig aufbereitet. Das dabei entstehende Sauberwasser wird behördlich überwacht und in die Natur zurückgeführt. Das aufkonzentrierte Schmutzwasser wird anderen Entsorgungswegen, z. B. Sonderabfallverbrennungsanlagen, zugeführt. Um den Sickerwasseranfall möglichst gering zu halten, werden aktuell nicht genutzte Ablagerungsflächen vorübergehend mittels Kunststoffdichtungsbahnen abgedeckt. Durch diese verschweißten Kunststoffdichtungsbahnen lässt sich die Entstehung von Sickerwasser erheblich minimieren, wodurch Energie für die Reinigung eingespart wird.

 

Die Energie zum Betreiben der Anlagen auf dem Betriebsgelände der IAG wird in der Regel vollständig in eigenen Blockheizkraftwerken sowie Photovoltaikanlagen erzeugt. Die überschüssige Energie wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Außerdem wird die bei der Energieerzeugung entstehende Prozesswärme als Heizungsenergie im Betrieb eingesetzt. Als Energieträger in den Blockheizkraftwerken nutzt die IAG das in der Deponie gefasste Deponiegas und vermeidet damit gleichzeitig die Emission von Methan. Auf diese Weise werden fossile Brennstoffe geschont und das gefasste Gas schadstoffarm verwertet.

Abfälle mit besonderen bodenphysikalischen Eigenschaften lassen sich auf der Deponiefläche zur Errichtung von z. B. Zufahrtstraßen oder horizontalen Drainagesystemen einsetzen. Der Einsatz von Baustoffen, wie z. B. Sand, Kies, oder ähnlichem Material wird dadurch entsprechend reduziert.

In der Restabfallbehandlungsanlage der IAG werden Abfälle aus privaten Haushalten und dem Gewerbe aufbereitet, um stofflich verwertbare Anteile, wie z. B. Metall, Papier und Holz, dem Stoffkreislauf wieder zuzuführen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Schonung der Primärrohstoffe.

Andere Abfallbestandteile können thermisch verwertet werden. Die IAG kooperiert aus diesem Grund mit Anlagenbetreibern, die aus Restabfällen Energie in Form von Strom, Wärme oder Dampf herstellen. Auch dabei werden (fossile) Primärrohstoffe eingespart.

Gewässerschutz

Nachhaltiger Gewässerschutz

Sauberkeit bedeutet Sicherheit für Mensch und Umwelt. Ständig fahren Reinigungsfahrzeuge und Wassersprenger über die Deponiestraßen. Vor Verlassen des Deponiegeländes muss sich jedes Fahrzeug entweder einer Hochdruck-Reifenwäsche oder aber einer kompletten Fahrzeugwäsche unterziehen.

Am Standort Ihlenberg werden das Deponiegas, das Sickerwasser sowie das Grund- und Oberflächenwasser regelmäßig in umfangreichen Eigenkontrollen bzw. durch beauftragte akkreditierte Analysenlabore geprüft.

Unsere besondere Aufmerksamkeit widmen wir dem Grundwasser. Seit Beginn der Deponierung von Abfällen wird ein umfangreiches Kontrollnetz an Grundwassermessstellen - derzeit 87 Stück - betrieben. Dabei wird das Grundwasser bei 44 Grundwassermessstellen regelmäßig auf festgelegte Schadstoffe untersucht. Zusätzlich beobachten wir anhand von Wasserstandmessungen in den Grundwassermessstellen das Fließgeschehen im Grundwasser.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Endbericht Grundwassermonitoring 2016.

Dass Entsorgung und Natur durchaus im Einklang stehen können, beweist unser Biotop. Hier reichert sich das gereinigte, schadstofffreie Sickerwasser mit Sauerstoff, Mineralien und anderen notwendigen Stoffen an, so dass es schließlich an den natürlichen Vorfluter abgegeben werden kann.

Wir arbeiten sorgfältig und verantwortungsbewusst. Damit wir in eine saubere Zukunft blicken können.

Sicherheit

Sicherheit auf hohem Niveau.

Bei uns unterliegen sämtliche Betriebsabläufe strengen Sicherheitsauflagen und Kontrollen:

Alle Abfälle, die per LKW am Standort Ihlenberg angeliefert werden, müssen zunächst ein umfassendes Kontrollsystem durchlaufen.

Sicherheit auf hohem Niveau.

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